30. Juni: Pressebericht zur Soli-Kunstaktion

Am Samstag Mittag wurden von der FAU Chemnitz zwei Käfige mit “Inhaftierten” auf dem Rathausplatz aufgestellt. Diese Kunstaktion wollte auf die unhaltbare Situation einer Gefangenen im Chemnitzer Frauengefängnis hinweisen.

Durch eine posttraumatische Belastungsstörung erleidet die Insassin immer wieder Panikattacken mit Herzrasen und Schweißausbrüchen. Die Gefangene wurde durch unabhängige psychologische Gutachten für haftunfähig erklärt. Leider sitzt die Betroffene immernoch in Haft. Von der Bevölkerung erfuhr die Kunstaktion ein durchweg positives Feedback. Es fand ein reger Austausch zwischen ehemaligen Häftlingen, Betroffenen mit ähnlichem Krankheitsbild und Interessierten statt. In Folge der großen Beteiligung und mit der Entschlossenheit, die Misstände stetig zu thematisieren und zur Unterstützung der Forderung der Gefangenengwerkschaft nach Haftunterbrechung für Behandlung und Reha, wird die Kunstaktion weiterhin die Innenstadt verschönern.


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