FAU Dresden - Sektion Chemnitz http://fauchemnitz.blogsport.de Die libertäre Basisgewerkschaft Sun, 19 Aug 2018 17:14:24 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 18. August: Kunstaktion „Platzangst im Gefängnis“ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/08/19/18-august-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/08/19/18-august-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/#comments Sun, 19 Aug 2018 17:14:24 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/08/19/18-august-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/ Presseerklärung:

Weiterhin fordert die FAU Sektion Chemnitz den sofortigen Haftaufschub zwecks Therapie für eine Insassin der JVA Chemnitz, die mit Agoraphobie und Panikattacken immernoch inhaftiert ist. Unabhängige psychologische Gutachten erklärten bereits Haftunfähigkeit aufgrund ihres Zustandes, doch die Angestellten der JVA antworten darauf lediglich mit Medikamenten oder Einzelhaft.
Die Kunstaktion fiel wegen des Rummels in der Chemnitzer Innenstadt dieses Mal etwas kleiner aus, doch konnten die Aktivist*innen der FAU Chemnitz so die antifaschistischen Aktionen gegen die sich am Marx-Kopf versammelnden Rechten unterstützen und inhaltlich bereichern. Neben eher unpolitischen, bürgerlich-liberalen und satirischen-humoristischen Aktionen an diesem Tag war so auch ernsthafte Kritik an den Verhältnisse hörbar, welche nicht zufällig rechte Ideologie mit hervorbringen. Denn die Idee Menschen seien unterschiedlich wertvoll und die „Schlechteren“ müssen daher durch hohe Mauern vom Rest getrennt werden, zeigt sich nicht nur im Rassismus der Rechten. Wir finden diese Vorstellungen auch im deutschen Justizsystem umgesetzt, das ebenfalls auf Eingrenzung, Isolation und Abwertung von Menschen basiert. Um zu verhindern, dass Menschen anderen schaden, sollte statt dessen zunächst das Wirtschaftssystem hinterfragt und gewerkschaftlich bekämpft werden, welches genau die Konkurrenz und Gegner*innenschaft aller zum gesellschaftlich wirksamen Prinzip erhoben hat: Der Kapitalismus.
Hier gelten Menschen, die auf Kosten anderer Profit erwirtschaften, als erfolgreich, während für ähnliches Verhalten im kleineren Stil Menschen kriminalisiert und eingesperrt werden. Die so erzeugte Angst verstehen wir als Sicherung des Gehorsams der Bevölkerung in die staatliche Herrschaft. Um diese Angst in ausreichend großem Maß aufrecht zu erhalten, scheinen sich auch im Chemnitzer Frauengefängnis die Haftbedingungen stetig zu verschlechtern. In Zusammenarbeit mit der Gefangenengewerkschaft (GG/BO) fordern wir das Ende dieser menschenunwürdigen Zustände in deutschen Gefängnissen und rufen die Chemnitzer Einwohner*innen auf, sich mit der Gewerkschaft und den Betroffenen zu solidarisieren. Alle Menschen mögen sich herzlich eingeladen fühlen, im Zuge folgender Aktionen eine Postkarte für die Gefangene zu unterschreiben!

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30. Juni: Pressebericht zur Soli-Kunstaktion http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/07/02/30-6-soli-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/07/02/30-6-soli-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/#comments Sun, 01 Jul 2018 23:29:08 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/07/02/30-6-soli-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/

Am Samstag Mittag wurden von der FAU Chemnitz zwei Käfige mit “Inhaftierten” auf dem Rathausplatz aufgestellt. Diese Kunstaktion wollte auf die unhaltbare Situation einer Gefangenen im Chemnitzer Frauengefängnis hinweisen.

Durch eine posttraumatische Belastungsstörung erleidet die Insassin immer wieder Panikattacken mit Herzrasen und Schweißausbrüchen. Die Gefangene wurde durch unabhängige psychologische Gutachten für haftunfähig erklärt. Leider sitzt die Betroffene immernoch in Haft. Von der Bevölkerung erfuhr die Kunstaktion ein durchweg positives Feedback. Es fand ein reger Austausch zwischen ehemaligen Häftlingen, Betroffenen mit ähnlichem Krankheitsbild und Interessierten statt. In Folge der großen Beteiligung und mit der Entschlossenheit, die Misstände stetig zu thematisieren und zur Unterstützung der Forderung der Gefangenengwerkschaft nach Haftunterbrechung für Behandlung und Reha, wird die Kunstaktion weiterhin die Innenstadt verschönern.

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30. Juni: Kunstaktion „Platzangst im Gefängnis“ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/06/27/30-06-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/06/27/30-06-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/#comments Wed, 27 Jun 2018 13:04:01 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/06/27/30-06-kunstaktion-platzangst-im-gefaengnis/ Samstag, am 30. Juni treffen wir uns um 14 Uhr am Rathausplatz (oder alternativ am roten Turm in der Nähe) zu einer Kunstaktion. Ihr seid herzlich eingeladen zu kommen und eure Solidarität mit der inhaftierten Gewerkschafterin zu zeigen. Ende 18 Uhr.

Wir üben kreativen Protest um die Haftleitung des Chemnitzer Frauenknast davon zu überzeugen, einer traumatisierten Gefangenen und Gewerkschafterin der GG/BO zwecks ihrer Therapie einen Haftaufschub zu gewähren.

Daneben solidarisieren wir uns mit den Forderungen der GG/BO nach Mindestlohn, Sozialversicherungsbeiträgen und Gewerkschaftsfreiheit im Knast.
Unser Widerstand richtet sich darüber hinaus gegen alle totalitären Institutionen, Knäste, Zwangspsychiatrien und andere, weil sie Symptome und keine Ursachen sozialer Krisen bekämpfen.
Für eine befreite Gesellschaft ohne Patriarchat und kapitalistische Ausbeutung in der jeder Käfig leer und kein Knast mehr notwendig ist.

Den Fall der traumatisierten Gewerkschafterin beschreiben die
GG/BO Solidaritätsgruppen Jena und Leipzig folgendermaßen: Seit Monaten bemüht sich eine Gefangene, die von Psychologen u.a. aufgrund einer Agoraphobie mit Panikstörung schon mehrfach für haftunfähig erklärt wurde, um eine Haftunterbrechung zur Behandlung ihrer psychosomatischen Erkrankung. Jedoch scheint keine der zuständigen Stellen dazu in der Lage oder gewillt, der Gefangenen ihr Recht auf Therapie und Haftunterbrechung zu gewähren. Nun will sie gemeinsam mit der Gefangenen-Gewerkschaft und ihren Solidaritätsgruppen für ihr Recht kämpfen.

Mehr Infos auf der Seite der GG/BO oder bei Facebook.

[Hier wäre ein Bild, was aber leider nicht angezeigt werden kann.]

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1. Mai 2018: Tag der Arbeitskämpfe http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/04/13/1-mai-2018-tag-der-arbeitskaempfe/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/04/13/1-mai-2018-tag-der-arbeitskaempfe/#comments Fri, 13 Apr 2018 20:52:38 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/04/13/1-mai-2018-tag-der-arbeitskaempfe/

Geplanter Tagesablauf


FAU-Abenddemo-Aufruf

[Bild defekt!]

Wir als FAU Sektion Chemnitz laden Euch ein, am ersten Mai mit uns zu demonstrieren und an die gewerkschaftlichen Kämpfe und die Errungenschaften der globalen Arbeiter*innenbewegung zu erinnern, um daran heute weiter anschließen zu können.

Leider sind wir aber an diesem Tag nicht alleine auf der Straße.
Nazis stören uns am Widerstand: Der dritte Weg versucht den Tag für seine braune Propaganda zu instrumentalisieren. Nennt ihn: „Tag der deutschen Arbeit.“
Wir lassen uns den Tag nicht nehmen, lassen nicht zu, dass er von rechts rassistisch umgedeutet wird und nehmen deswegen auch teil am antifaschistischen Protest. Auch weil Antifaschismus, als Kampf gegen gewerkschaftsfeindliche Faschist*innen und Anarchosyndikalismus, als praktischer Kampf gegen Diskriminierung, Ausbeutung und Unterdrückung, einfach zusammengehören.
Wir sind nicht Volk, wir sind Klasse!

Informiert euch hier zu diversen Protesten und Aktionen, die am 1. Mai in Chemnitz geplant sind!

Den Aufruf zur „Abenddemo für eine klassenlose Gesellschaft“ könnt ihr hier nachlesen.

Unsere FAU-Abenddemo für eine klassenlose Gesellschaft ist ab 16 Uhr auf dem Parkplatz bei der Sachsenallee angemeldet, auf dem Thomas-Mann-Platz 1b. Ab diesem Zeitpunkt könnt ihr sie als Anlaufpunkt nutzen, solltet ihr eine Auszeit von den Tumulten des Tages brauchen. Wir planen Musik und Getränke anzubieten und halten, wenn es sich anbietet, erste Redebeiträge, die ihr gerne durch eure ergänzen könnt.
Zwischen 19 und 20 Uhr werden wir uns dann in Bewegung setzten und über den Sonnenberg demonstrieren. Für eine klassenlose Gesellschaft!

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6.+7. April: „Syndikat statt Staat 2″ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/03/23/6-7-april-syndikat-statt-staat-2/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/03/23/6-7-april-syndikat-statt-staat-2/#comments Fri, 23 Mar 2018 16:07:31 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/03/23/6-7-april-syndikat-statt-staat-2/ “Syndikat statt Staat 2”

[Bild wird nicht angezeigt]

Zwei Tage im April veranstalten wir von der FAU Stadtsektion Chemnitz zum zweiten Mal das “Syndikat statt Staat”-Festival.
Diesmal auf dem B-Hof in Glösa. Einlass ist an beiden Tagen ab 14 Uhr.
Wieder wird es veganes Essen, Konzerte, Vorträge und workshops zu Arbeitsrecht und Gewerkschaftsthemen geben.
Eintritt für Bands und Nebenkosten: 4-8€. Für Gäste von außerhalb stehen Schlafplätze bereit. Bitte bringt dazu Schlafsäcke mit.

Der 6. April hat dabei folgenden Schwerpunkt: Hartz4, Sozialgesetzbuch 2 und gemeinsame Strategien im Umgang mit Arbeitsamt und Jobcenter.
Es geht um offenen Wissensaustausch und Überlegungen, wie wir den Problemen mit dem Jobcenter durch praktische Solidarität besser begegnen können.
Außerdem findet ein Vortrag statt zur weltweiten Selbstorganisation arbeitender Kinder. Konzerte finden abends statt und davor gibt es veganes Futter.

Der 7. April steht unter dem Motto: Betriebsgruppenarbeit und Organisation im Betrieb.
Diesmal wollen wir gemeinsam darüber sprechen, wie wir uns auf der Arbeit zusammenfinden und organisieren können, um im Betrieb besser für unsere Rechte eintreten zu können. Danach gibt es wieder Nahrung und Musik.
Zwischendurch werden Filme gezeigt. Kommt gerne vorbei, diskutiert, tauscht euch aus und bringt eure eigenen Ideen mit ein.

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11. März: GGBO-Solidemo zum Chemnitzer Frauenknast http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/02/23/11-maerz-ggbo-solidemo-zum-chemnitzer-frauenknast/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/02/23/11-maerz-ggbo-solidemo-zum-chemnitzer-frauenknast/#comments Fri, 23 Feb 2018 17:43:16 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2018/02/23/11-maerz-ggbo-solidemo-zum-chemnitzer-frauenknast/ Beginn:: 13.oo Uhr, Campus der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 70

Offizieller Aufruf: http://www.jena.ggbo.de/

In Chemnitz befindet sich auf der Reichenhainer Straße 236 ein Frauen*-Knast. Hier müssen die Inhaftierten, wie in vielen anderen Justizvollzugsanstalten während ihrer Haft arbeiten. Diese Zwangsarbeit ist hart, gesundheitsgefährdend und kaum entlohnt: Mit 1-2 Euro die Stunde liegt der Lohn weit unter dem Mindestlohn.
Das Ausmaß der Ausbeutung wird noch dadurch gesteigert, dass das profitierende Unternehmen (was oft zum Knast selbst gehört), keine Rentenbeiträge oder andere Sozialversichungszahlungen an die Arbeiterinnen abgibt.

Diese Arbeitsbedingungen werden von den Frauen aus dem Chemnitzer Knast nicht länger akzeptiert. Sie haben sich der bundesweiten Organisation der Gefangenengewerkschaft (GG/BO) angeschlossen und fordern neben dem Mindestlohn auch Sozialversicherungs-Zahlungen und komplette Gewerkschaftsfreiheit auch hinter Gittern!

Wir rufen in Solidarität mit den um ihre Rechte kämpfenden Arbeiterinnen zur Teilnahme an der Demo am 8. März auf.

Knastbild

Wir wollen außerdem darauf hinweisen, dass die Mitglieder der Gefangenengewerkschaft in Chemnitz in mehrfacher Hinsicht von den herrschenden Strukturen betroffen sind. Als Inhaftierte werden sie mit dem ironischen Umstand konfrontiert, dass der Knast arbeitsrechtlich gesehen bisher praktisch rechtsfreier Raum ist und jeglichen Schutz der Arbeitenden vermissen lässt. Außerdem sind die Chemnitzer Gewerkschafterinnen allesamt Frauen, oder werden zumindest vom Knastsystem als solche gesehen und eingeordnet. Ihre gesamtgesellschaftliche Benachteiligung im Patriarchat ergänzt sich daher zu einem schrecklichen Ganzen zusammen mit den Behörden und Rechtsinstanzen des bürgerlich-patriarchalen Staates. Gewalterfahrungen vor und während der Haft und (strukturelle) Diskriminierung durch Staat, Gesellschaft und Partner* sind leider keine Seltenheit und hören auch nach dem Ende der Haft nicht auf. Der Kampf gegen Knäste, gegen das Patriarchat und für bessere Arbeitsbedingungen aller Lohnabhängigen bis zum Ende der Klassen- und Geschlechterherrschaft ist nicht nur im Chemnitzer Frauenknast ein gemeinsamer Kampf für ein selbstbestimmtes Leben.

Bild funktioniert nicht!

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24. Nov.: Streik im Amazon-Werk Leipzig http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/11/22/24-nov-streik-im-amazon-werk-leipzig/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/11/22/24-nov-streik-im-amazon-werk-leipzig/#comments Wed, 22 Nov 2017 14:18:17 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/11/22/24-nov-streik-im-amazon-werk-leipzig/ amazonstreikbild

Im Leipziger Amazon-Werk wird gestreikt und wir zeigen unsere Solidarität.
(Mehr Informationen findet ihr hier.)

Ihr seid herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns am 24. November nach Leipzig zu fahren.

Wir fahren mit dem Zug und treffen uns dazu um 7.15 Uhr am Gleis 5 des Chemnitzer Hauptbahnhofs.

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Ein Rückblick auf den 11. November http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/11/22/danke-fuer-eure-teilnahme-am-11-november/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/11/22/danke-fuer-eure-teilnahme-am-11-november/#comments Wed, 22 Nov 2017 12:34:09 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/11/22/danke-fuer-eure-teilnahme-am-11-november/ nischel

Ihr lest im Folgenden einen leider unveröffentlichten Artikel zur Demo „Ausbeutung beenden“, welche hauptsächlich von Unterstützer*innen und Mitgliedern der FAU Sektion Chemnitz organisiert wurde. Da der Text ursprünglich für eine lokale Zeitung gedacht war, wirkt der Schreibstil unter Umständen etwas seltsam. Seid darauf gefasst!

Zuvor wollen wir uns aber noch ganz herzlich bedanken bei allen Leuten, die von außerhalb angereist sind und natürlich auch bei allen Menschen aus Chemnitz, die trotz des schlechten Wetters dabei waren.
Ganz besonderer Dank geht dabei an diejenigen, die mitgeholfen und mitgestaltet haben. Danke für den Lauti, die Technik, das Malen und Besprühen von Bannern und Transparenten, das Schreiben und Halten von Redebeiträgen und all die anderen Dinge, welche die Aktion ermöglicht haben.

Auch wenn es nur ein relativ kleines Ereignis war, beweist doch diese Demo, die von uns gemeinsam geplant und umgesetzt wurde, welche Wirkung Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe entfalten können. Danke euch allen!

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„Gegen Ausbeutung hilft Solidarität“


Demozug durch Chemnitz stellt Kapitalismus in Frage

Am vergangenen Samstag treffen sich circa 80 Personen um 16 Uhr unter dem Motto „Ausbeutung beenden“ am Karl-Marx-Kopf. Erklärtes Ziel der Versammlung ist darüber zu informieren, mit welchen Strategien im Alltag für mehr soziale Gerechtigkeit gekämpft werden kann. Mit einem großen Banner unter dem Marx-Monument, machen die Demonstrierenden gleich zu Beginn deutlich, dass ihr Ziel einer gerechten Gesellschaft nur jenseits des Kapitalismus zu erreichen ist. „Ich hatte Recht! Kapitalismus untergräbt Mensch und Planet. Gegen Ausbeutung hilft Solidarität“ ist in einer großen Sprechblase unter dem Nischel zu lesen. Auch aus den Transparenten und Bannern geht hervor, dass kapitalistisches Wirtschaften und eine nach Hierarchien geordnete Gesellschaft abgelehnt werden. Schwarz-rote Fahnen zeugen von der Hoffnung auf eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft.
Der Regen fällt und der Demozug setzt sich in Bewegung durch die Innenstadt und biegt über den Johannisplatz Richtung Zentralhaltestelle ab. Musik und Sprechchöre hallen durch die breiten Straßen von Chemnitz bis die Demo den Park der Opfer des Faschismus erreicht. Dort folgt ein Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus und die Betroffenen von Rassismus heute.
Später am Haus der Gewerkschaften werden eine Reihe linker Projekte in der Stadt vorgestellt, in denen Solidarität praktisch erlebt werden kann. Unter den Vorschlägen sind der Umsonstladen, Volxküchen mit Essen gegen Spende oder Solidarische Landwirtschaft. Außerdem stellt sich die Basisgewerkschaft „Freie Arbeiter- und Arbeiterinnen Union“ (FAU) vor, in der sich Lohnabhängige aller Branchen zusammenfinden und für ihre Rechte am Arbeitsplatz kämpfen können.
Dann überquert die Demo die Gleise über eine Gehwegbrücke und erreicht den Sonnenberg. Das Polizeiaufgebot wird sogleich erhöht – offenbar wird mit möglichen Übergriffen gerechnet. Und tatsächlich, später während die Teilnehmenden das umstehende Publikum zur Selbstorganisation gegen Ausbeutung auffordern, wird von außen eine Glasflasche auf die Demo geworfen. Kurz vor einer Reihe aus Kinderwägen, die beim Aufzug dabei sind, zerspringt die Falsche in Scherben. Glücklicherweise gibt es keine Verletzten und wütend über diesen Angriff werden antifaschistische Sprüche laut, welche durch die Hainstraße hallen, bis der Aufzug endlich sein Ende in der Peterstraße findet.
Die PARTEI wartet dort schon mit einem Pavillon und verteilt auf Papier gedrucktes „Demogeld“, um sich über rechte Gerüchte, linke Demonstrierende würden für ihr Engagement vom Staat bezahlt werden, lustig zu machen.
Die Veranstaltung endet mit Musik und Redebeiträgen: „Überlegt Euch selbst, was Euch stört und wie ihr dagegen im Alltag vor gehen könnt. Organisiert euch selbst – im Betrieb und Zuhause“ wird das Anliegen ein letztes Mal deutlich. Dann endet die Demo. Für die meisten Teilnehmenden eine gelungene Aktion.

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11. Nov. Demo: Ausbeutung beenden! http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/10/20/11-nov-demo-ausbeutung-beenden/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/10/20/11-nov-demo-ausbeutung-beenden/#comments Fri, 20 Oct 2017 21:10:36 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/10/20/11-nov-demo-ausbeutung-beenden/ Ausbeutung beenden!

Demo am 11. November
Start: 16 Uhr am Karl-Marx-Kopf

Hier müsste ein Bild zu sehen sein, wenn alles so funktionieren würde, wie es sollte.

Ausbeutung beenden!
Was meinen wir damit?

Ausbeutung bildet die Grundlage der bestehenden Wirtschaftsordnung.
Zum einen die Ausbeutung von Arbeitskraft: Die meisten hier müssen ihr Leben stundenweise verkaufen, um über die Runden zu kommen. Denn das, was wir brauchen, um zu produzieren, um das Lebensnotwendige herzustellen, gehört nicht uns. Wir müssen deswegen machen, was unsere Chefs und Chefinnen sagen. Müssen den „Tag verkaufen, um sorglos zu schlafen“. In Schule, Uni und Ausbildung werden wir dazu möglichst verwertbar gemacht. Als Alternative bleibt uns nur, uns mit dem Arbeitsamt rumzuschlagen oder uns als sogenannte Selbstständige unter Dauerstress zu setzen, um den Anforderungen eines konkurrenzstarken Marktes gerecht zu werden. Immer bleiben wir auf der Strecke, unsere Zeit, unsere Selbstbestimmung, unsere Bedürfnisse. Leider haben sich viele bereits damit abgefunden und ihre Lage – als unangenehmen „Sachzwang“ – innerlich akzeptiert.
Vielleicht auch deshalb, weil es den meisten Deutschen im globalen Vergleich noch ziemlich gut geht. Die billige Nahrung in den Supermärkten, die Metalle für unsere moderne Technik, Kleidung, Benzin, Möbel, Plastik – für den Großteil der Produkte, die unseren europäischen Wohlstand ausmachen, mussten Menschen unter schlechtesten Arbeitsbedingungen in anderen Ländern schuften. Zum Teil arbeiten Menschen ohne Arbeitsschutz, ohne Verträge, ohne oder mit sehr kleiner Bezahlung. Kinder werden zur Arbeit gezwungen, damit ihr Familie überleben kann. Menschen werden für den Anbau oder Abbau von Rohstoffen von ihrem Land vertrieben. Müssen in Slums oder in andere Länder fliehen, fallen Kriegen zum Opfer, an denen die deutsche Rüstungsindustrie verdient oder leiden an der Zerstörung der Umwelt und an den Folgen des Klimawandels. Das wiederum ist Ergebnis einer anderen Ausbeutung: Der Ausbeutung der Natur.
Sie wird entweder verschmutzt oder zerteilt, zur Ressource degradiert und verbraucht. Das Leben wird zur Ware – wie alles zur Ware wird. Nur bildet die Natur auch unsere Lebensgrundlage. Das kapitalistische System zerstört damit nicht nur seine eigenen Existenzbedingungen, sondern bedroht auch unser Fortbestehen als Menschheit. In seinem endlosen Hunger nach Mehrwert verschlingt es die Arbeitskraft, den Menschen, die Natur und schließlich sich selbst. Es ist deshalb absurd von einer Krise der Marktwirtschaft zu sprechen. Der Kapitalismus, der nur durch Ausbeutung bestehen kann, hat keine Krise,
das kapitalistische System IST die Krise!

Beenden
wir diesen Zustand! Überwinden wir die Entfremdung, in dem wir beginnen selbst zu entscheiden wie und wofür wir produzieren, woran wir arbeiten, was wir brauchen und wie wir es herstellen können. Entwerfen wir neue Modelle des globalen Austausches, die frei sind von Herrschaft, Konkurrenz und Ausbeutung. Tauschen wir die Ellenbogengesellschaft ein gegen Kooperation und gegenseitige Hilfe. Errichten wir eine Welt, in der Menschen – egal welcher Herkunft – in Frieden und Solidarität miteinander leben, ohne Diskriminierung, ohne Kriege, ohne Faschismus. Mit einem guten Verhältnis zueinander und zur Natur, die als unsere Lebensgrundlage geschätzt und geschützt wird, sodass das Artensterben beendet und der Klimawandel eingedämmt werden kann. Für eine Welt in der alles allen gehört und für die Bedürfnisse aller gesorgt sein wird.
Du glaubst, das alles ist unmöglich? Wir können gemeinsam versuchen, diesem Zustand möglichst nahe zu kommen. Es sind nämlich viele Menschen schon auf dem Weg. Sie organisieren sich auf der Straße, Zuhause oder im Betrieb. In Mietgenossenschaften, Gewerkschaften, freien Verbänden. Sie besetzen Häuser und verwalten sie selbst, bauen ihre Nahrungsmittel selber an, tauschen und verschenken, was sie nicht mehr brauchen und stellen neue Dinge selbst her. Sie stellen die bestehenden Strukturen in Frage, planen den Umsturz, die Umwälzung die Revolution. Oder fangen damit schon im kleinen an, bilden solidarische Netzwerke, kämpfen gegen Faschismus, Krieg, Rassismus, Homophobie, Patriarchat, Tierausbeutung und Naturzerstörung. Streiken gegen Fremdbestimmung und schlechte Behandlung auf der Arbeit. Bemalen Wände, spielen Musik und singen über ihre Träume von einer freien und gerechten Welt. Sie machen sich schon heute auf den Weg, die bestehende Ordnung zu verändern und Stück für Stück ihre Utopie Wirklichkeit werden zu lassen.
Unsere Demo richtet sich gegen die bestehende Ordnung, die unser Leben beherrscht und unsere Zukunft bedroht. Wir werden für eine radikale Veränderung der Gesellschaft demonstrieren und Wege zeigen, die uns gemeinsam aus diesem kapitalistischen Irrgarten heraus helfen können.

Steigt aus dem Hamsterad und schaut vorbei. Am 11. November 2017, um 16 Uhr am Karl-Marx-Kopf in Chemnitz. Enden wird die Demo 20-21 Uhr mit Punkrock im Subway to Peter. Für alle die darauf keine Lust haben, gibt es eine gemeinsame Rückkehr zur Zenti.
Bringt gerne eure Ideen, Erfahrungen und Redebeiträge mit.
Unerwünscht sind Faschist*innen, Parteiwerbung und Diskriminierung.

Wir freuen uns auf euch!

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15. Juni: FAU-Kü im Kompott http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/05/31/15-juni-fau-kue-im-kompott/ http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/05/31/15-juni-fau-kue-im-kompott/#comments Wed, 31 May 2017 19:05:53 +0000 Administrator Allgemein http://fauchemnitz.blogsport.de/2017/05/31/15-juni-fau-kue-im-kompott/ es gibt ein Fehler mit dem Bild was hier eigentlich angezeigt werden sollte

Die FAU Sektion Chemnitz läd ein zu einem gemeinsamen Abend im Kompott, Leipziger Str. 5 mit

- einem Arbeitsrecht-Vortrag mit dem Titel „Dein Recht im Minijob“

- einer Diskussion und Rede zum Thema „Proletariat an der Uni ?!“

- leckerem veganen Essen (wie jede Woche)

- Livemusik mit Klassenbewußtsein

Alle sind herzlich eingeladen. Essen und Musik sind gegen Spende, ansonsten ist der Abend für euch kostenlos.
Beginn ist circa 20.30 Uhr

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